Theaterstück in
Zusammenarbeit mit dem
Ernst Deutsch Theater
und Hartmut Lange



Judas - er erscheint in unserer Gegenwart, um seine Geschichte zu erzählen – nicht um seinen Namen reinzuwaschen, denn der steht ohnehin unauslöschbar für Verrat. Ist es der Versuch eines Schuldbekenntnisses oder der Rechtfertigung? Was waren die Gründe, die hinter seinem Tun standen? Wie wäre die folgenreichste Geschichte des christlichen Abendlandes weitergegangen, wenn er Jesus nicht verraten hätte?

Die flämische Autorin Lot Vekemans bietet in ihrem Monodrama der Ikone des Verrats ein Plenum. Der Text ist Augenzeugenbericht, Verteidigungsrede und Eingeständnis. Sie lässt Judas über seine Wut, seine Enttäuschung und seine Sehnsüchte reden, ohne die Verantwortlichkeit seines Handelns zu leugnen.

In den Dramen von Lot Vekemans geht es immer um existentielle Themen. Sie gibt Figuren das Wort, die in der Historie immer zu kurz gekommen sind und zeigt sie jenseits einer Wertung in Gut und Böse. In diesem Drama stellt sie die höchst provokante Frage: „Ist Jesus oder Judas für uns gestorben?“

Der Lübecker Schauspieler Hartmut Lange spielt den „Judas“ in der Kisdorfer Friedenskirche am Sonntag, den 18. März 2018 um 18.30 Uhr (Etzberg 59, Kisdorf). Der Eintritt ist frei, eine Spende ist jedoch gern erwünscht.

Im Anschluss an die Aufführung gibt es die Möglichkeit, mit dem Schauspieler über das Stück ins Gespräch zu kommen. Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Kisdorf lädt herzlich zu diesem Abend ein.

Kirchengemeinde Kisdorf
Pastorin Christiane Ellger
Etzberg 5524629 Kisdorf
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Fax 04193 / 94314
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