Besuch in der Kita Sonnenschein

Seit langem habe ich einen Besuch in der Kita geplant. Corona hat dies bisher verhindert.
Umso wichtiger war mir heute das Gespräch mit der Leiterin der Kita Sonnenschein, Frau Danger. Vor Beginn des neuen Kita-Jahres wollte ich mich über die aktuelle Situation in der Kita zu informieren.

„Die Planung für das neue Kita-Jahr ist abgeschlossen, alle Plätze sind vergeben“, berichtete Frau Danger.  Im August verlassen 43 Kinder die Kita, um danach die Schule zu besuchen, dies entspricht in etwa den Zahlen der Vorjahre.

In 10 Gruppen werden ab August 165 Kinder betreut – einschließlich der Gruppe in der Olen School. 35 Pädagogen, 5 Hauswirtschaftskräfte, ein Hausmeister, die Leiterin, Frau Danger, und deren Stellvertreterin sind für die Erziehung und das Wohl der Kinder verantwortlich.

Durch Erfüllung aller baulichen und sonstigen Auflagen gelang es, eine Ausnahmegenehmigung vom Kreis zu erhalten, um die Gruppenstärke in 4 Betreuungsgruppen unterjährig zu erhöhen. Auch für das Folgejahr wird wieder ein solcher Antrag gestellt.

Durch den guten Ruf und den attraktiven Standort der Kita Sonnenschein ist die Besetzung von neuen Stellen bislang kein Problem. Frau Danger betonte nicht ohne Stolz, dass es aufgrund der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Gemeinde, den Verantwortlichen und den Mitarbeitern möglich sei, das Bestmögliche für die Kinder in dieser Bildungseinrichtung umzusetzen. Auch während der Corona-Pandemie ist es gelungen, sich im „Sonnenkreis“ – Elternschaft, Förderverein und Kita-Team – in Abständen immer wieder zusammenzusetzen, um zu beraten und Konstruktives auf den Weg zu bringen.

Einen Wermutstropfen gibt es jedoch noch: Die Genehmigung für die Schutzhütte der Naturspielgruppe steht bedauerlicherweise noch aus.

Der Fokus liegt z.Z. bei allen auf dem Neubau der Kita, der voraussichtlich im kommenden August eröffnet werden kann – wenn alles gut läuft. 60 bis 75 neue Plätze werden für die Kleinen geschaffen. Und so schauen Frau Danger und ihr Team mit großem Optimismus, Zuversicht und Freude in die Zukunft.

Zum Schluss hatte Frau Danger noch eine Bitte und dankte gleichzeitig den Organisatoren für die Registrierungsaktion für Nimi:

Bitte nehmen Sie am Sonntag, 26.06.2022 von 11 bis 15 Uhr, im Feuerwehrgerätehaus an der Registrierungsaktion für Nimi teil. Nimi besucht die Kita Sonnenschein und wartet dringend auf einen Stammzellenspender.

An dieser Stelle danke ich allen Kisdorfer*innen für die vielen Zeichen der Solidarität, die sich in Kisdorf zeigt. Hier die Unterstützer für diese lebenswichtige Aktion und auch die Ehrenamtlichen in Vereinen und Verbänden, die sich für das Gemeinwohl einsetzen. Dies sind alles Beispiele gelebter Gemeinschaft.

Vielleicht trägt Corona und die unsicher gewordene Weltlage am Ende dazu bei, dass zunehmend Zusammenhalt in der Gesellschaft entsteht und viele Dinge durch gemeinsames Tun besser gelingen.

Ihr Bürgermeister
Wolfgang Stolze

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