Fahrräder für die Fahrradwerkstatt

Posted on 4. November 2022

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Fahrräder für die Fahrradwerkstatt dringend gesucht

Werkstatt hinter dem Integrationshaus – Sengel 5 a

Bereits vor einiger Zeit habe ich an dieser Stelle über die tolle Arbeit von Ehrenamtlichen in der Fahrradwerkstatt unter Leitung von Dieter Schäfer berichtet (siehe auf dieser Seite weiter unten). Die Fahrradwerkstatt wird nach wie vor sehr gut angenommen und die ehrenamtlich Tätigen können so manchem helfen, das richtige Rad zu bekommen, um mobil zu sein. Wer sieht sie nicht – die vielen geflüchteten Menschen, die bei uns sind, für die ein Fahrrad etwas Besonderes ist. Die Kinder benötigen den fahrbaren Untersatz für den Schulweg, die Erwachsenen für den Weg zur Arbeit, aber auch, um die täglichen Dinge für den Alltag in der Nähe zu besorgen.

Heute erhielt ich die Nachricht, dass derzeit kaum noch funktionstüchtige Fahrräder vorhanden sind, die an Bedürftige in Kisdorf zur Verfügung gestellt werden können.

Dieter Schäfer bat mich erneut, einen Aufruf nach Rädern zu starten, dem ich sehr gern folge. Er und seine Helfer freuen sich über Damen- und Herren-Fahrräder sowie Schutzhelme für Erwachsene. Die Räder werden in der Werkstatt auf Sicherheitsmängel durchgesehen und fahrtauglich gemacht.

Die Werkstatt ist mittwochs in der Zeit von 14 und 17 Uhr besetzt.

Melden Sie sich bitte gern vorab bei Dieter Schäfer per E-Mail unter die.schaefer@gmx.de. Auf Wunsch werden die Räder auch bei Ihnen abgeholt.

Vielen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung

Ihr Bürgermeister

Wolfgang Stolze

Einwohnerversammlung

Posted on 27. Oktober 2022

Einwohnerversammlung am Mittwoch, 26.10.2022, um 20 Uhr im Margarethenhoff Kisdorf

Am 26.10.2022 fand eine Einwohnerversammlung der Gemeinde Kisdorf statt, zu der Bürgermeister Stolze eingeladen hatte und am Abend etwa 80 Kisdorfer:innen begrüßen konnte.

Im Nachgang hierzu eine Zusammenfassung des Abends mit umfangreichen Informationen, da die angesprochenen Themen viele Kisdorfer Bürger:innen interessiert.

Der Bürgermeister informierte über die Neubauten bzw. die geplanten Neubaugebiete und erklärte, dass Kisdorf wachsen werde. Derzeit liegt die Einwohnerzahl bei 3.987 Personen. Durch die neuen Baugebiete wird sich die Einwohnerzahl nach oben verändern.

Das Neubaugebiet „Schniedertwiete“ ist mit 51 Wohneinheiten geplant, mit dem Bau von Doppel- und Mehrfamilienhäusern wurde begonnen.

In Planung ist weiterhin ein Gebiet an der „Henstedter Straße / Rugenvier“– gegenüber ALDI. Auch hier sind Doppel- und Mehrfamilienhäuser vorgesehen, ebenso Gewerbeeinheiten, jedoch bislang nichts Konkretes.

Des Weiteren wird durch den Verkauf eines Gebietes durch einen Landwirt „An de Loh“ ein weiteres Wohngebiet entstehen. Im kommenden Jahr möchte der Investor mit dem Abriss des bestehenden landwirtschaftlichen Gebäudes beginnen und das Gebiet erschließen. Im Vertrag mit dem Investor wurde vereinbart, dass Kisdorfer Bürger:innen für eine bestimmte Zeit ein Vorkaufsrecht erhalten.

Der Bau des Kindergartens schreitet nach der Grundsteinlegung voran und Bürgermeister Stolze dankte Frau Horn für ihren Einsatz, dass nach intensiven Gesprächen mit der Kommunalaufsicht finanzielle Mittel freigegeben wurden. Mit der Fertigstellung des Gebäudes wird vorsichtig bis Ende 2023 gerechnet – wenn alles klappt wie vorgesehen.

Besonders erfreulich ist, dass der Kindergarten nach neuesten Standards ausgestattet wird: Gründach, Photovoltaikanlage, Erd-Wärmepumpe. So ist man unabhängig von fossilen Brennstoffen. Geplante Kosten: ca. 3.5 Mio. €, Zuschüsse ca. 1.1 Mio. €. Ob dieser Betrag ausreichend ist, ist nicht zu sagen. Schon im Vorwege ergaben sich leider viele, nicht vorhersehbare Probleme.

Anhand von Plänen wurde der Kindergarten vorgestellt, 15 neue Betreuer: innen werden hier tätig werden.

Bürgermeister Stolze informierte über den Planungsstand des neuen Feuerwehrgerätehauses „Winsener Straße/Ecke Stocksberg“. Das alte Gebäude der Feuerwehr ist von 1951 und nicht mehr auf den neuesten Stand zu bringen.

Für das neue Gebäude mussten neue Flächen gekauft und getauscht werden.  Es wurden – die noch nicht endgültigen – Pläne gezeigt: z.B. wie die neuen Sozialräume aussehen könnten und dass auch für die Jugendfeuerwehr ausreichend Platz vorhanden ist. Z.Z. können keine neuen Bewerber zu den vorhandenen 25 in der Jugendfeuerwehr aufgenommen werden. Zukünftig werden 80 bis 100 Einsatzkräfte und bis zu 50 Jugendliche einen Platz finden. Die grobe Kostenschätzung liegt derzeit bei ca. 5.8 Mio. €, Fördergelder können erst nach endgültiger Planung ermittelt werden.

Ein leidiges Thema ist die Sanierung des Etzbergs. Bürgermeister Stolze konnte mitteilen, dass sich die Gewährleistung insoweit verlängert, bis die Arbeiten abgeschlossen sind. Dass dies noch nicht absehbar ist, zeigt sich an den derzeitigen weiteren Arbeiten. Das Problem ist die Zusammensetzung des Materials der verlegten Steine, dadurch entstehen Abbrüche an den Ecken.

Einen großen Teil des Abends nahm die Information über die derzeitige Haushaltssituation der Gemeinde und des Amtes Kisdorf ein, was zusammenhängt. Das Dilemma bezieht sich auf den gesamten Amtsbereich. Amtsdirektorin Judith Horn erläuterte mit offenen Worten und beispielhaft, was zu der derzeitigen Situation geführt hat, die in den Vorjahren entstanden ist und die nun endlich korrigiert werden muss. Die auf dem Tisch liegenden Dinge werden sukzessive abgearbeitet, dies bedarf Zeit.

Die Gemeinde Kisdorf darf aber z.B. Ausgaben, die gesetzlich oder vorvertraglich geregelt sind, tätigen. Alle anderen Ausgaben, z.B. an die Vereine und Verbände, sind untersagt und bedürfen eines gesonderten Antrags an die Kommunalaufsicht. Man könne heute sagen, dass menschliches Versagen, schlechte Leistung oder „Gar-nicht-Leistungen“ zur momentanen Situation geführt haben und Dinge, die gesetzlich vorgeschrieben waren, nicht umgesetzt bzw. kontrolliert wurden.

Man solle aber nicht nach Schuldigen suchen, sondern jetzt nach vorn blicken.

Einige Bürger:innen dankten Frau Horn für diese offenen Worte. Die Frage nach einem Plan für die Zukunft: Ja, es gäbe einen Plan für die Zukunft, derzeit seien aber noch die vorhandenen Baustellen zu bearbeiten.

Die anschließenden Fragen der Bürger:innen wurden nach Glasfaser im Wohld und zur Belegung der Sporthalle gestellt und beantwortet. Wie lange die Halle belegt sei, könne niemand beantworten und Frau Horn wiederholte den Wunsch nach Wohnraum für Geflüchtete. Die Frage einer Bürgerin nach Containern auf der Fläche gegenüber der Feuerwehr wurde aufgenommen.

Es wurden auch Fragen zu Blitzern und Geschwindigkeitsmessungen gestellt und wie folgt beantwortet: Für Zeitpunkt und Standort der Blitzer ist der Kreis zuständig, dieser entscheidet nach Auswertung, wo Blitzer aufgestellt werden. Zum Thema Geschwindigkeitsanzeiger: Der Bauhof hat einen Plan, an welcher Stelle die Überwachungstafel aufgestellt wird.

Ein Bürger hatte die Frage: Wo befinden sich in Kisdorf Defibrillatoren? Einer befindet sich im Margarethenhoff, zwei weitere in der Sporthalle und im Feuerwehrgerätehaus.
Zudem gibt es privat beschaffte, z.B. bei EDEKA.
Bürgermeister Stolze schlug vor, zu prüfen, wo genau diese Geräte in Kisdorf sind und ob darüber hinaus Geräte angeschafft werden können, die öffentlich zugänglich sind. Dies solle dann über die Kisdorf.de-Seite kommuniziert werden.

Um 21.50 Uhr wurde die Sitzung geschlossen. Bürgermeister Stolze dankte allen Anwesenden für ihre Teilnahme und wünschte einen guten Heimweg.

Am Freitag den 7. Oktober war es endlich soweit, das Fundament war gelegt, die erste Reihe Steine gesetzt und die Grundsteinlegung für den neuen Kindergarten konnte erfolgen.

Unser Bürgermeister Wolfgang Stolze hatte dazu eingeladen und pünktlich um 11 Uhr begrüßte er die zahlreichen Gäste, unter anderem den Architekten Herrn Wulf, Vertreter des Amtes und der Gemeindevertretung, Handwerker, Bauleiter und besonders die vielen Kinder der KiTa Sonnenschein, die mit ihren Betreuern und der KiTa-Leitung Frau Danger erschienen waren.

Ganz ohne Schwierigkeiten war der Start des neuen KiTa-Gebäudes nicht, erst musste die Finanzierung über den Haushalt gesichert werden, sonst wären die Zuschüsse von 1,1 Millionen Euro nicht gewährt worden und dann gab es noch die Überraschung, dass sich unter dem geplanten Standort eine Moorlinse befand. Dazu musste der Standort etwas versetzt werden und die Moorlinse ausgehoben und neu verfüllt werden.

Der Dank unseres Bürgermeisters ging an die gute Zusammenarbeit mit den beteiligten Firmen, dem Architekten und des Amtes. Der Höhepunkt war dann die Befüllung des Kupferzylinders mit der tagesaktuellen Segeberger Zeitung, einigen Bauplänen und den von Frau Danger überreichten vielen Zeichnungen der KiTa-Kinder, die die bisherigen Bauarbeiten schon seit Monaten beobachteten. Mit professionellem Geschick wurde der Kupferzylinder dann von einem Handwerker wasserdicht verlötet und vom Bürgermeister in einem Hohlraum der Außenwand vermauert.

Zum Abschluss der Feierlichkeiten wurden von Kay Pellegrini und seinem Team des Margarethenhoffs Häppchen und vielerlei Getränke gereicht. So konnten die Gäste dieses besonderen Ereignisses den Vormittag bei bestem Wetter und guten Gesprächen ausklingen lassen.

Mehrzweckhalle Kisdorf

Posted on 19. Juli 2022

Ukraineflage mit TaubeDie Kisdorfer Amtsverwaltung hat sich schon frühzeitig für die Nutzung der Mehrzweckhalle in Kisdorf zur Unterbringung ukrainischer Flüchtlinge entschieden. Dank des Engagements und der Tatkraft vieler freiwilliger Helfer, insbesondere der Freiwilligen Feuerwehren, konnte die Halle innerhalb kurzer Zeit so hergerichtet werden, dass einzelne Wohnparzellen für die Schutzsuchenden entstanden.

Erfreulicherweise war eine Belegung bisher nicht erforderlich, da dem Amt überraschend sehr viel mehr Wohnraum angeboten worden ist, als es die Erfahrungen aus der Flüchtlingskrise 2015 erwarten ließen. Aktuell bleiben jedoch Angebote von Immobilienbesitzern aus, so dass das Amt nun auf die Mehrzweckhalle in Kisdorf ausweichen muss. Die Halle bietet aufgrund ihrer zentralen Lage und der vorhandenen Räumlichkeiten mit einem Gemeinschaftsraum, einem Spielzimmer und den sanitären Anlagen gute Voraussetzungen für die Aufnahme der Schutzsuchenden. Diese Form der Unterbringung kann jedoch nicht von Dauer sein. Es wird daher an Lösungen mit langfristiger Perspektive gearbeitet.

Ihr Bürgermeister
Wolfgang Stolze

Besuch beim VHS-Deutsch-Kurs für Geflüchtete und bei Pastorin Ellger in der Friedenskirche Kisdorf

 

 Es war mir ein besonderes Bedürfnis, die Damen, die seit vier Wochen hier in Kisdorf – über die VHS Henstedt-Ulzburg – Deutsch lernen, zu besuchen und zu erfahren, wie es ihnen geht. Pastorin Ellger begleitete mich bei diesem Besuch, hat sie doch die Möglichkeit geschaffen, den Kurs im Raum der Kirche durchführen zu können.

Zunächst nahm ich auf dem Kirchengelände Stimmen von Kindern wahr. Sichtlich entspannt saßen die Kinder, an einen Baum gelehnt oder auf einer Decke und aßen dort ihr Frühstücksbrot. Die Mütter lernten währenddessen im Unterricht.

13 Damen aus der Ukraine, aus Syrien und aus Nigeria waren an diesem Tag im Raum der Kirche gerade mitten in einer Schulstunde. Ich war mehr als überrascht, als mir einige der Damen in gutem Deutsch berichteten, wo sie herkamen, wo sie jetzt wohnen und welchen Beruf sie vor ihrer Flucht ausgeübt haben. Sie erzählten mir, dass sie bereits einige kleine Reisen in den letzten Wochen unternommen haben.

Der größte Wunsch aller ist es, eine eigene Wohnung zu finden. Auch wenn sie zunächst ein Dach über dem Kopf haben und „versorgt“ sind, ist der Wunsch nach eigenen vier Wänden groß und sicher verständlich. Die Frauen möchten so schnell wie möglich arbeiten – dazu benötigen sie eine Struktur für sich und die Kinder – sie sind gut ausgebildet und es ist ihnen wichtig, ihr Leben schnell wieder selbst in die Hand zu nehmen.

Ich erläuterte die angespannte Wohnraum-Situation und habe auch auf dieser Seite im Namen des Amtes Kisdorf um Mitteilung gebeten, falls Bürger Wohnraum vermieten können.

Danach nahm ich mir Zeit, mit unserer Pastorin Christiane Ellger, die seit dem Jahr 2000 in Kisdorf ist, ein Gespräch zu führen. Sie erzählte mir, wie gern sie in Kisdorf tätig sei. Ihre seelsorgerische Tätigkeit macht sie sehr gerne und sie hatte zuvor auch den Geflüchteten im Gespräch ihre Hilfe angeboten. Sie berichtete von den Aktivitäten, die mit den Jugendlichen veranstaltet werden. Ein Blick auf die Website der Kirche gibt eine gute Übersicht, was die Friedenskirche anbietet. Die Frauengruppe ist nach wie vor gut angenommen und auch hier sind diverse Möglichkeiten geboten, sich zu beteiligen oder dabei zu sein.

Mit Stolz erzählte Frau Ellger, dass der Waldgottesdienst am letzten Sonntag im Winsener Wald mit 120 Gästen sehr gut besucht war. Mit Taufen und Verabschiedung der Konfi-Kids ist dieser Sommer-Gottesdienst immer etwas Besonderes.

Leider ist die Zahl der Ehrenamtlichen, die sich engagieren, rückläufig, nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie. Es wäre wünschenswert, wenn sich in der Zukunft wieder mehr Menschen für das Ehrenamt entscheiden, damit gesellschaftlicher Zusammenhalt in den unterschiedlichsten Bereichen gefördert und gelebt wird.

Frau Ellger schloss auf meine Frage: „Was kann die Gemeinde für Sie tun, haben Sie Wünsche?“  mit dem Satz – „Wann immer wir Hilfe in Kisdorf gebraucht haben, habe ich stets Hilfe von der Gemeinde bekommen und auch Unterstützung gegeben, wann immer diese benötigt wurde und wird“. Danke, liebe Frau Ellger, für diesen schönen Schlusssatz.

Ein besonderer Tag mit Begegnungen, die mich nachdenklich gemacht haben und die mir auch zeigen, wie wichtig und wertvoll das gesellschaftliche Zusammenspiel aller Bürger*innen in Kisdorf ist.

Ihr Bürgermeister
Wolfgang Stolze

Wir suchen Wohnraum für Geflüchtete

Posted on 3. Juli 2022

Der Krieg in der Ukraine dauert an und es kommen weiterhin Menschen aus Kriegsgebieten zu uns. Wie lange diese Situation andauern wird, kann heute niemand sagen. Die Wohnraumsituation ist weiterhin angespannt und das Amt Kisdorf sucht daher dringend privaten Wohnraum im Amtsbereich.

Evtl. haben Sie eine leerstehende Mietwohnung, Einliegerwohnung, Wohnhaus oder andere abgeschlossene Wohnbereiche mit Küche und Bad. Es wird Wohnraum in verschiedenen Größen gesucht, der vermietet werden kann. Der Vorteil für Sie als Vermieter ist, dass der Mietvertrag direkt mit dem Amt abgeschlossen wird und die Miete sowie Heiz- und Nebenkosten vom Amt bezahlt werden.

Können Sie Wohnraum zur Verfügung stellen und/oder haben Sie Fragen zur Vermietung, wenden Sie sich bitte an

Britta Finnern -Amt Kisdorf-
Telefon 04191 9506-49
E-Mail: b.finnern@amt-kisdorf.de

Gleichartiges gilt auch für den Kauf von Wohnhäusern.

Ich danke für Ihre Unterstützung.

Ihr Bürgermeister

Wolfgang Stolze

„Es war überwältigend“, so die Organisatoren der Aktion „Nimi will leben“, die am Sonntag, 26.06.2022 von 11 bis 15 Uhr im Feuerwehrgerätehaus in Kisdorf stattfand.

Mehr als 1.100 Menschen besuchten diese Veranstaltung, 732 davon ließen sich registrieren, um der kleinen Nimi zu helfen.

Freiwillige aus dem Freundes- und Bekanntenkreis von Nimis Eltern und Freiwillige der DKMS haben diese Aktion organisiert, unterstützt und durchgeführt. Die Aktion war im Vorfeld in den Medien sowie den sozialen Netzwerken präsent und hat über Kisdorf hinaus eine große Resonanz gefunden.

Im Feuerwehrgerätehaus wurde ab 11 Uhr an den vorbereiteten Tischen wurden Speichelproben genommen, die Test-Kits abgegeben und nun heißt es abwarten.

Rundherum war ein Programm organisiert und auch hier der Anfang groß. Ein Zelt für die Kinder, in dem diese basteln oder sich schminken lassen konnten. Kaffee und selbstgebackener Kuchen wurden zum Verkauf angeboten und stockten die Spendenkasse auf. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kisdorf waren vor Ort, um bei Bedarf Hilfestellung zu leisten.

Ich hoffe mit allen Menschen, die sich beteiligt haben, und mit den Eltern, dass für Nimi bald der rettende Anruf kommt, dass ein geeigneter Spender gefunden werden konnte.

Als Bürgermeister danke ich allen Beteiligten für die großartige Unterstützung der Aktion „Nimi will leben“. Ich bin stolz auf die vielen Kisdorfer*innen und auf die Menschen, die von außerhalb zur Typisierung kamen, um diesen Tag möglich zu machen. Ein Dorf steht zusammen – ein schönes Gefühl.

Ihr Bürgermeister
Wolfgang Stolze

Offener Brief zur DKMS-Spendenaktion

Posted on 21. Juni 2022

 

Landrat Jan Peter Schröder                  @Kreis Segeberg

Kisdorfer Bürgermeister Wolfgang Stolze @Gemeinde Kisdorf

NIMI WILL LEBEN

Posted on 21. Juni 2022

>Flugblatt zum Download<

Besuch in der Kita Sonnenschein

Posted on 19. Juni 2022

Besuch in der Kita Sonnenschein

Seit langem habe ich einen Besuch in der Kita geplant. Corona hat dies bisher verhindert.
Umso wichtiger war mir heute das Gespräch mit der Leiterin der Kita Sonnenschein, Frau Danger. Vor Beginn des neuen Kita-Jahres wollte ich mich über die aktuelle Situation in der Kita zu informieren.

„Die Planung für das neue Kita-Jahr ist abgeschlossen, alle Plätze sind vergeben“, berichtete Frau Danger.  Im August verlassen 43 Kinder die Kita, um danach die Schule zu besuchen, dies entspricht in etwa den Zahlen der Vorjahre.

In 10 Gruppen werden ab August 165 Kinder betreut – einschließlich der Gruppe in der Olen School. 35 Pädagogen, 5 Hauswirtschaftskräfte, ein Hausmeister, die Leiterin, Frau Danger, und deren Stellvertreterin sind für die Erziehung und das Wohl der Kinder verantwortlich.

Durch Erfüllung aller baulichen und sonstigen Auflagen gelang es, eine Ausnahmegenehmigung vom Kreis zu erhalten, um die Gruppenstärke in 4 Betreuungsgruppen unterjährig zu erhöhen. Auch für das Folgejahr wird wieder ein solcher Antrag gestellt.

Durch den guten Ruf und den attraktiven Standort der Kita Sonnenschein ist die Besetzung von neuen Stellen bislang kein Problem. Frau Danger betonte nicht ohne Stolz, dass es aufgrund der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Gemeinde, den Verantwortlichen und den Mitarbeitern möglich sei, das Bestmögliche für die Kinder in dieser Bildungseinrichtung umzusetzen. Auch während der Corona-Pandemie ist es gelungen, sich im „Sonnenkreis“ – Elternschaft, Förderverein und Kita-Team – in Abständen immer wieder zusammenzusetzen, um zu beraten und Konstruktives auf den Weg zu bringen.

Einen Wermutstropfen gibt es jedoch noch: Die Genehmigung für die Schutzhütte der Naturspielgruppe steht bedauerlicherweise noch aus.

Der Fokus liegt z.Z. bei allen auf dem Neubau der Kita, der voraussichtlich im kommenden August eröffnet werden kann – wenn alles gut läuft. 60 bis 75 neue Plätze werden für die Kleinen geschaffen. Und so schauen Frau Danger und ihr Team mit großem Optimismus, Zuversicht und Freude in die Zukunft.

Zum Schluss hatte Frau Danger noch eine Bitte und dankte gleichzeitig den Organisatoren für die Registrierungsaktion für Nimi:

Bitte nehmen Sie am Sonntag, 26.06.2022 von 11 bis 15 Uhr, im Feuerwehrgerätehaus an der Registrierungsaktion für Nimi teil. Nimi besucht die Kita Sonnenschein und wartet dringend auf einen Stammzellenspender.

An dieser Stelle danke ich allen Kisdorfer*innen für die vielen Zeichen der Solidarität, die sich in Kisdorf zeigt. Hier die Unterstützer für diese lebenswichtige Aktion und auch die Ehrenamtlichen in Vereinen und Verbänden, die sich für das Gemeinwohl einsetzen. Dies sind alles Beispiele gelebter Gemeinschaft.

Vielleicht trägt Corona und die unsicher gewordene Weltlage am Ende dazu bei, dass zunehmend Zusammenhalt in der Gesellschaft entsteht und viele Dinge durch gemeinsames Tun besser gelingen.

Ihr Bürgermeister
Wolfgang Stolze