Ukraineflage mit TaubeFamilie Pellegrini vom Margarethenhoff Kisdorf spendet Geschirr für die Unterkunft der Geflüchteten in der Mehrzweckhalle in Kisdorf

 Die Nachricht, dass Geflüchtete aus der Ukraine in der Mehrzweckhalle Kisdorf untergebracht werden sollen, hat sich im Ort schnell verbreitet. Wann die ersten Schutzsuchenden in Kisdorf eintreffen werden, ist noch nicht bekannt, aber die Vorbereitungen laufen, und wir bereiten uns auf die Unterbringung der Menschen vor. Da es derzeit in allen Bereichen zu Lieferengpässen kommt, ist eine vorausschauende Planung erforderlich.

Für Kai Pellegrini und seine Frau war es sofort selbstverständlich, zu unterstützen und zu helfen. Die Frage nach dem Wie war in einem gemeinsamen Gespräch schnell zu klären. Für die Familie war es wichtig, etwas Sinnvolles zu tun, und der Bürgermeister hatte eine Idee, die sich für Pellegrinis gut umsetzen ließ.

Kai Pellegrini war spontan bereit, Geschirr – bestehend aus je 100 Kaffeebechern, flachen und tiefen Tellern, Salat- und Dessertschüsseln sowie Servierplatten – zu spenden. Er nahm direkt Kontakt zu seinem Hauptlieferanten auf, um das Passende zu ordern – Geschirr, das in Deutschland produziert wird, in sehr guter Qualität -. „Aus Erfahrung weiß ich, wie wichtig es ist, wenn Geschirr einheitlich ist, da dies die Abläufe im laufenden Betrieb vereinfacht“, so Kai Pellegrini. „Das Geschirr kann sicherlich auch zu anderen Gelegenheiten wieder einsetzbar sein, wenn es in der MZH nicht mehr erforderlich sein sollte“, ergänzte Pellegrini.

Es ist geplant, dass sich die Menschen in der MZH das Frühstück und das Abendessen selbst zubereiten. Das Mittagessen wird ein Catering-Unternehmen täglich liefern, da in der Mehrzweckhalle keine Küche zur Verfügung steht.

Das Geschirr wurde am heutigen Tag übergeben

Ein großes Dankeschön an Familie Pellegrini für diese Spende und die gezeigte Solidarität und Unterstützung für die Menschen, die bei uns Schutz suchen.

Ich freue mich jeden Tag, dass so viele Menschen ehrenamtliche Tätigkeiten übernehmen oder – wie dieses Beispiel zeigt – sofort anpacken und Dinge zur Verfügung stellen-. In Zeiten wie diesen wäre es ohne die Arbeit der vielen Freiwilligen und Unterstützer unmöglich, die anstehenden Aufgaben zu bewältigen.

Bei dieser Gelegenheit wünsche ich Ihnen allen ein schönes und friedvolles Osterfest

Ihr Bürgermeister
Wolfgang Stolze

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