Posted on 3. März 2022
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Dorfputz in Kisdorf

Unser sauberes Schleswig-Holstein


Wann :  Sonnabend, 12.03.2022
Wo : Treffpunkt 10 Uhr auf dem Bauhof und an der Buskehre Kisdorferwohld
Was : Müll sammeln in der Natur rund um Kisdorf

In diesem Jahr findet wieder der Dorfputz in unserer Gemeinde statt.
Hierzu benötigen wir viele große und kleine Helfer.
Für einen Imbiss und Getränke ist im Anschluss der Aktion auf dem Bauhof gesorgt.
Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme und danken schon jetzt für Ihre Unterstützung.

An dieser Stelle danken wir auch Thorsten Oosting, der freiwillig und unermüdlich seit einigen Jahren den Radweg von Kisdorf nach Kisdorferwohld von Müll befreit.

Ihr Bürgermeister
Wolfgang Stolze

Schiedsmann / Schiedsfrau gesucht

Posted on 13. Februar 2022

Das Amt Kisdorf sucht eine/n Nachfolger/in als

Schiedsmann / Schiedsfrau

für den Bezirk Nr. 27 Kattendorf, Kisdorf, Oersdorf, Wakendorf II und Winsen.

In bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten findet vor Einschaltung der ordentlichen Gerichte (Klage) ein Schlichtungsverfahren über vermögensrechtliche Ansprüche statt sowie über sonstige Ansprüche aus dem Nachbarrecht und wegen Verletzungen der persönlichen Ehre.

Das Schlichtungsverfahren findet nicht statt in

– bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten, die in die sachliche Zuständigkeit der Familien- oder Arbeitsgerichte fallen, und

– Streitigkeiten wegen Verletzungen der persönlichen Ehre, die in Medien begangen worden sind.

Das Schlichtungsverfahren wird auf Antrag einer oder beider Parteien eingeleitet.

Zuständig für das Schlichtungsverfahren ist eine Schiedsfrau/ein Schiedsmann, in deren/dessen Bezirk die Streitenden ihren Wohnsitz haben.

Weitere Auskünfte und Bewerbungen erteilt bzw. sind zu richten:

Melanie Hübner
Amt Kisdorf
Winsener Straße 2 | 24568 Kattendorf
Tel.: 04191 / 9506-47
Email: m.huebner@amt-kisdorf.de

Werner Kallinich

Posted on 9. Januar 2022

Ein verdienter Ehrenamtler zieht sich von seinen Ämtern zurück

Werner Kallinich (85) wird nach 51 Jahren aktiver und engagierter Ortspolitik zum Jahresende aus Altersgründen seine ehrenamtlichen politischen Tätigkeiten für seine Heimatgemeinde Kisdorf als Poolvertreter beenden.

Den Posten als Schatzmeister für den CDU-Ortsverband wird Kallinich auf der Jahreshauptversammlung 2022 niederlegen, jedoch als passives Mitglied der CDU-Kisdorf treu bleiben. Ab Jahresbeginn ist Werner Kallinich das älteste CDU-Mitglied in Kisdorf.

Werner Kallinich hat sich auch in diversen anderen ehrenamtlichen Ämtern – u.a. im Sportverein – eingesetzt.

Für Werner Kallinich bedeutete ehrenamtliche Tätigkeit neben seinen anderen Pflichten im Alltag, sich mit Zeit und Arbeit für das Gemeinwohl einzusetzen und dieses zivilgesellschaftliche Engagement über viele Jahre zu leben.
Diese Tätigkeiten haben Werner Kallinich stets ausgefüllt und – wie ich weiß – auch Freude bereitet.

Nun hat sich der 85jährige entschieden, seine Ehrenämter niederzulegen und den Stab an Jüngere weiterzureichen.

Ich danke Werner Kallinich für seine langjährige, wertvolle Arbeit, die er mit seinen Kompetenzen ausgefüllt hat und wünsche ihm noch viele gesunde Jahre und persönlich alles Gute.

Vielen Dank Werner Kallinich für 51 Jahre ehrenamtliches Engagement.

Bürgermeister
Wolfgang Stolze

Weihnachten 2021

Posted on 21. Dezember 2021

 

Bild von Larisa Koshkina auf Pixabay

Liebe Kisdorferinnen, liebe Kisdorfer,

das Weihnachtsfest ist das wichtigste Fest des Jahres. Das Zusammensein mit der ganzen Familie, mit Freunden und Bekannten, ein paar Tage Entspannung und Besinnlichkeit.

Bereits zum zweiten Mal feiern wir in diesem Jahr Weihnachten unter anderen Bedingungen und das Wichtigste ist für uns sicherlich, gesund zu sein und im neuen Jahr gesund zu bleiben. Die Zeit zwischen den Jahren bietet Raum, zurückzublicken auf die vergangenen Monate, aber auch einen Ausblick auf das Kommende zu richten.

Mein besonderer Dank gilt heute Ihnen, liebe Kisdorferinnen und Kisdorfer, die Sie sich engagiert haben, unser Dorf lebens- und liebenswert zu erhalten mit Ihrer Arbeit in Vereinen, Verbänden, in den Sportvereinen,  in Einrichtungen, in der Kirche oder als Ehrenamtliche, die sich um die Integration unserer neuen Mitbürger kümmern. Ich denke auch an die vielen Menschen im Gesundheitswesen und der Altenpflege, an die erneut besondere Herausforderungen gestellt wurden. Kinder und Jugendliche im Homeschooling haben ihren Teil dazu beigetragen und tapfer die jeweils geltenden Regeln eingehalten. Gern würde ich jede einzelne Organisation, Institution oder Personenkreis erwähnen…..

Ich danke all denen, die sich in den Ausschüssen und in der Gemeindevertretung engagiert haben, den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, die in diesem Jahr wahrlich Großes geleistet haben und den Mitarbeitern des Bauhofs. Danke sage ich aber auch den Mitarbeitern des Amtes Kisdorf, die mit der neuen Amtsdirektorin viele Aufgaben gemeistert haben.

Ein Wermutstropfen war oftmals, wenn durch Corona bedingte Einschränkungen ein Hobby, eine ehrenamtliche Tätigkeit oder der Beruf nicht wie gewohnt ausgeübt werden konnte.

Vor uns liegt nun ein weiteres Jahr mit Hoffnungen und Vorsätzen, und ich verbinde es mit dem Wunsch, dass wir in Kisdorf eine arbeitsfähige Haushaltslage haben und wir wieder professionell arbeiten können, um die geplanten Projekte voranzubringen. Ich bin vorsichtig optimistisch, dass sich vieles im nächsten Jahr zum Besseren wendet.

Ich wünsche Ihnen allen von ganzem Herzen ein geruhsames und friedvolles Weihnachtsfest, einen guten Jahreswechsel, ein glückliches, erfolgreiches und vor allen Dingen gesundes Jahr 2022.

Ihr Bürgermeister
Wolfgang Stolze

Impfaktion in Kaltenkirchen

Posted on 19. Dezember 2021

Nachruf

Posted on 12. Dezember 2021

Für Urte König war Kinderlärm Musik

Urte König † 09.10.2021

Wir verneigen uns heute noch einmal vor Urte König, die, wie keine andere, die Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde Kisdorf geprägt hat.

1973 hat sie den Kinderschutzbund in Kisdorf gegründet und diesen bis 2010 geleitet. Es war nicht die Verwaltung dieses Vereins, die sie ausgezeichnet hat, sondern ihre praktische Arbeit. Es gab wohl zu dieser Zeit kein Kind in Kisdorf, das sie nicht kannte. Sie hatte nicht nur ein offenes Ohr für alle, sondern bot auch jedem, der es brauchte, spontane Hilfe an. Hilfe war für sie Selbstverständlichkeit.  Da war ein Jugendlicher plötzlich ohne Bleibe? – Bei Urte König im Haus war immer eine Matratze über, alkoholisiert traute man sich nicht nach Hause, bei Urte König konnte man den Rausch ausschlafen und bekam am nächsten Tag auch noch ein reichhaltiges Frühstück.

Urte König wusste aber auch immer, wie man Menschen für eine gute Sache gewinnen konnte. Ihre legendären Fußballspiele Dick gegen Dünn zum Weltkindertag waren ein absoluter Publikumsmagnet, gelang es ihr doch immer wieder, prominente Schiedsrichter zu gewinnen. Landtagsabgeordnete folgten ihrer Einladung genauso gern wie Bundesligaspieler.  Auch den Kampf gegen Drogen führte sie nicht verbal, sondern ganz pragmatisch. Nie ging es um sie selbst – immer um Kinder und Jugendliche, um ihre Entwicklung und ihren Schutz. Dafür legte sie sich auch schon mal mit Kisdorfer Kommunalpolitikern an.

Die größte Anerkennung für ihre Arbeit erfuhr sie 1990. In Kiel wurde ihr das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Jeder, der Urte König kannte, wird sie als die Kämpferin mit dem großen Herzen in Erinnerung behalten.

Advent 2021

Posted on 2. Dezember 2021

Der Bürgermeister im Advent

Das Jahr 2021 ist fast vorüber und auch in diesem Jahr müssen wir in der Adventszeit leider auf vieles verzichten. Erneut sind wir ausgebremst und müssen Dinge neu denken, umorganisieren oder ausfallen lassen.

Aktion Briefe

So musste das Weihnachtsbaumschmücken mit Groß und Klein in der Gemeinde kurzfristig abgesagt werden. Der Weihnachtsbaum am Bismarckplatz wurde aber selbstverständlich von den Bauhof-Mitarbeitern aufgestellt und mit den von Senioren liebevoll verpackten Päckchen steht er mitten im Dorf und erleuchtet allabendlich unsere Dorfmitte. Hierfür sage ich allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön.

Es war von mir vorgesehen, den Bewohnern der beiden Seniorenheime einen Besuch in der Adventszeit abzustatten, aber auch daraus ist in diesem Jahr leider nichts geworden. Am vergangenen Freitag konnte ich der Verwaltungsleiterin, Isabel Mohr, im Pflegezentrum Kisdorf und Christin Tisch, die als Krankenschwester im Haus Abendsonne tätig ist, wunderschöne Adventskränze und einen an die Bewohner*innen gerichteten Brief überreichen.  Ich war sehr glücklich darüber, erneut zu hören, dass die Bewohner beider Einrichtungen und auch das Personal bestens geschützt sind und hervorragende Konzepte umgesetzt wurden und werden, die Besuche für die Bewohner zulassen. Hier zeigt sich Professionalität und Verantwortung gegenüber den anvertrauten Personen und hierfür sage ich bei dieser Gelegenheit den Leitungen beider Pflegeeinrichtungen Danke.

Vor einigen Jahren ist entschieden worden, Geburtstagskinder, die 80 Jahre und älter sind, zu einem gemeinschaftlichen Kaffeetrinken einzuladen. Auch dies musste zum zweiten Mal aufgrund der Pandemie entfallen. So hatte ich die Idee, diesen Geburtstagskindern, die 80, 85, 90, 95 oder 100 Jahre alt geworden sind, einen Adventsgruß zu übermitteln. Auch die Ehepaare, die in diesem Jahr 50 Jahre und mehr verheiratet sind, sollten in diese Aktion mit einbezogen werden.  Meine Stellvertreter*in, Hanne Huffmeyer sowie Dirk Schmuck-Barkmann, Mitglieder des Ausschusses Jugend, Kultur und Soziales und ich selbst machen uns nun in diesen Tagen mit über 100 Geschenktüten auf den Weg, um diese Bürger*innen zu besuchen und mit einem kleinen Präsent – Christstollen unserer ansässigen Landbäckerei und einem Weihnachtstee – sowie  einem persönlichen Brief zu überraschen.

Ich wünsche allen Kisdorfern und Kisdorferinnen eine friedvolle Adventszeit, passen Sie bitte auf sich auf und bleiben Sie gesund.

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Ihr
Bürgermeister

Wolfgang Stolze

Liebe Kisdorferinnen und Kisdorfer,
mit großem Bedauern muss ich heute das Tannenbaumschmücken, das am Sonnabend, 27.11.2021, stattfinden sollte, absagen.
Aufgrund der hohen Infektionslage und der damit verbundenen Auflagen ist es nicht zu verantworten, diese Veranstaltung durchzuführen.
Ich kann die Enttäuschung aller großen und kleinen Mitbürger sehr gut nachvollziehen.

Der Tannenbaum wird selbstverständlich von den Mitarbeitern des Bauhofs aufgestellt und mit Lichtern und Paketen geschmückt.
Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für diese Entscheidung und wünsche Ihnen trotz allem eine friedvolle Adventszeit.

Bleiben Sie bitte gesund.
Ihr Bürgermeister
Wolfgang Stolze

Volkstrauertag

Posted on 19. November 2021

Gedenken zum Volkstrauertag am 15.11.2021

Einst zum Gedenken der Kriegsgefallenen als bundesweiter Feiertag eingeführt, hat der Volkstrauertag heute eine weit größere Bedeutung. Den Gefallenen, aber auch allen anderen Opfern der beiden Weltkriege wird still gedacht.

Nach dem gemeinsamen Gottesdienst in der Kisdorfer Kirche sprachen Bürgermeister Wolfgang Stolze und Pastorin Christiane Elger vor dem Ehrenmal Am Sandberg. Sie erinnerten an die Opfer vergangener und auch heutiger Diktatoren und deren Regimen, an die Opfer von Verfolgung und Gewalt in vielfältiger Form.

Die Erinnerung an das Leid und das Unrecht aufrechtzuerhalten hat auch den Grund, die Menschen in der Gegenwart und in der Zukunft dafür zu sensibilisieren, dass so etwas nie wieder geschieht. Aber wie die Realität in der Welt zeigt, ist dies keineswegs selbstverständlich.

Wie in jedem Jahr gaben die Kisdorfer Musikkapelle und eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Kisdorf diesem Gedenktag einen würdigen Rahmen.

Unterwegs mit dem Bürgermeister

Posted on 15. November 2021

Unterwegs mit dem Bürgermeister

…im Forst Endern am 10.11.2021

Mit Revierförster Sebastian Bohne, und dessen Praktikant, Eric Singer, der z.Z. Forstwissenschaft und Waldökologie in Göttingen studiert, ging es an diesem Novembertag durch den Endern, der mit ca. 200 ha zu einem gern besuchten Gebiet zu jeder Jahreszeit zählt.

Bürgermeister Stolze hatte schon lange den Wunsch, sich über den Landesforst Endern eingehender zu informieren und nutzte diesen Novembertag zu einem Rundgang durch das schöne Naturschutzgebiet.

Förster Bohne erläuterte die drei Aufgaben, die dieses Waldgebiet erfüllt:

Als erstes handelt es sich um ein Naturschutzgebiet-Fauna Flora-Habitat, das einen Erholungsfaktor für die Menschen darstellt. Das Gebiet verfügt über Wege, die Erholungssuchenden vorbehalten ist, die aber auch mit dem Rad genutzt werden können. Ausgewiesene Reitwege sind speziell gekennzeichnet, und auch Hunde dürfen angeleint auf den Waldwegen mitgeführt werden. Und so lohnt sich der Rundweg durch den Endern für einen Spaziergang, ohne die Natur zu stören oder zu zerstören.

Der Forst Endern ist ein Wald mit europäischen Baumarten – Buchen, Eichen etc., aber auch Nadelhölzern – und es war erfreulich zu hören, dass sich dieser Wald in einem sehr guten Zustand befindet, in dem auch der Borkenkäfer kaum Einzug gehalten hat.

Darüber hinaus wird ein Teil dieses Waldes – der Fichtenwald – bewirtschaftet, benötigt wird dieses Holz u.a. für den Bau von Häusern. Dieses Gebiet des Waldes und natürlich der Friedwald ist begehbar im Gegensatz zum Naturwald, dieser darf nur auf den Hauptwegen begangen werden. Dieser liegt überwiegend links und rechts der Bredenbek-Brücke. Interessant war in diesem Zusammenhang, zu hören, dass eine große Fläche im Endern nach 1945 durch die sogenannten Reparationshiebe der Allierten abgeholzt und danach wieder aufgeforstet wurde. Viele alte Kisdorfer können von dieser Zeit erzählen, hatten die Eltern damals selbst kaum Holz, um ihre Häuser zu beheizen.

Und am Rande: Der Leistung der Kulturfrauen – das waren die Frauen, die die Wald-Bepflanzung im Anschluss vornahmen – wurde mit der Abbildung auf der 50-Pfennig-Münze ein Denkmal gesetzt.

Nicht zuletzt befindet sich seit 2012 der Friedwald mit 35 ha im Endern. Hier können Menschen an den Wurzeln eines Baumes ihre letzte Ruhestätte finden, jährlich finden dort etwa 200 Beisetzungen statt.

Zum Ende des Gesprächs gaben Förster Bohne und Praktikant Eric Singer einen positiven Blick auf den Endern, der sich – bedingt durch den Sommer 2021 – gut darstellt. Der Fachmann bittet alle Besucher, achtsam durch den Wald zu gehen, denn der Besuch erfolgt auf eigene Gefahr und die Verantwortung liegt bei jedem selbst. So ist auch beim Besuch mit Kindern ganz besonders hierauf zu achten (Rutschgefahr, herunterfallende Äste etc.).

In diesem Sinne wünsche auch ich allen Besuchern eine gute Zeit in diesem wunderschönen Naherholungsgebiet Kisdorfs, das mit Pflanzen, Tieren, kleinen Quellen und Rinnsalen zu jeder Jahreszeit eine echte Bereicherung ist.

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Ihr Bürgermeister

Wolfgang Stolze

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